Kultur


a) Rasse des Charakters
Im Allgemeinen gelten Zwerge als hoch entwickelte Kultur, aber dennoch haben sie von manchen Dingen, nach leidvoller Erfahrung, die Finger gelassen. So zum Beispiel der Magie. Aber auch extreme Neuerungen wie der Gyrokopter (aus Warhammer) oder andere Dampfmaschinen stehen sie eher skeptisch gegenüber. 

Wichtige Ereignisse bleiben als Legenden und Sagen erhalten. Diese Geschichten werden von den Alten und Veteranen an die Jungen weitergegeben und manch ein Zwerg liebt es, diesen Erzählungen zu lauschen. 

Allesamt sind Zwerge Kreaturen der Dunkelheit, mögen Sonnenlicht nicht all zu sehr. Das heißt aber nicht, das Zwerge böse sind. Ganz im Gegenteil.
Sie üben sich stets in allen Formen der Handwerkskunst, also Schmieden, Bildhauerei, Schürfen, Ledern, und so weiter. 

Zwerge sind auch Wissenschaftler. Alchemisten und andere Naturwissenschaftler sind durchaus unter Zwergen zu finden. 

Riten gibt es, vor allem im spirituellen Teil, also bei den Priestern, bei jeder Zeremonie.  Aber auch, wenn ein Schüler seine Zeit beendet hat, oder wenn ein Zwerg sich mit Ruhm (bei welcher Gelegenheit auch immer) bekleckert hat und daraufhin eine Auszeichnung erhält oder welche Gründe auch immer. Für alles gibt es eine Zeremonie, die erfüllt sein will, die sich aber von Binge zu Binge deutlich bis gar nicht unterscheiden können aber nicht zwangsläufig müssen. 
Geburtenrechte kennt die zwergische Gemeinschaft nicht. Jeder Titel, jeder Rang ist mühevoll und hart erarbeitet.

b) Sprache

Ja, auch Zwerge können sprechen. Nun ist es aber so, dass sie ihre eigene Sprache haben, und daraus resultierende Gewohnheiten und Eigenarten mit in die Allgemeine übernehmen. So zum Beispiel kennt die zwergische Sprache kaum eine Höflichkeitsform (wozu auch, es gibt ja schließlich keinen Adel, ergo auch keinen Hof). Es gibt kein „Sie“ (in der Anrede) sondern nur das „Du“. Daraus mag der allgemeine Eindruck entstanden sein, dass Zwerge im Allgemeinen eher unhöflich sind. 
Im Allgemeinen wird das von einem Zwergen gesagte eher unwirsch und einsilbig klingen, große Reden sind nicht des Zwergen. Kurz, präzise und unverblümt wird er seinen Teil zu einem Gespräch beitragen.
Im Zwergenheim gibt es außerdem das Kuzad-Projekt, ein Projekt, dass eine eigene, sprechbare zwergische Sprache zum Thema hat. Einfach mal im Zwergenheim Forum nachfragen.

c) Gesellschaftssystem

Die zwergische Gesellschaft gliedert sich wie folgt: 

Familienverband, das Familienoberhaupt ist einfach der Älteste. Wie da Dinge intern geregelt werden, bleibt der Familie überlassen.

Clane sind der Zusammenschluss mehrerer Familien, zum Wohle aller, um Arbeitstechnische Bereicherung, zur besseren Verteidigung, usw. Der Vorstand hier ist der Clanführer oder Thain (übernommen aus dem angelsächsischen, vgl.: http://en.wikipedia.org/wiki/Thain), gewählt aus den Reihen der Ältesten (meistens) von den Ältesten. Der Thain hat keine ultimativen Rechte. 

Der Ältestenrat fungiert als Stab zur Beratung und Unterstützung des Königs und legitimiert außerdem, nach Ernennung, den neuen König. Sobald der Alte dann im Grab liegt oder freiwillig abdankt (was durchaus möglich ist), wird der neue Herrscher, eingesetzt. Ebenso hat er bei wichtigen Entscheidungen konsultiert zu werden (Kriegserklärungen, Staatshaushalt, Eroberungsfeldzüge, Einträge im Buch des Grolls, Gesetzesänderungen, usw.). 

Die Königswürde ist NICHT vererbbar. Seinen Nachfolger bestimmt der amtierende König noch zu Lebzeiten. Soll heißen, er erwählt den Zwerg, der in seinen Augen am geeignetsten ist, das Volk zu führen. So wird verhindert, dass schwachsinnige, Macht besessene, habgierige Despoten auf dem Thron sitzen und das Reich in einen Bürgerkrieg stürzen. Ob sich bei dieser Wahl der König Chauvinist ist oder "emanzipiert" ist, sei nun dahin gestellt. Aber generell kann jeder Zwerg König werden.
Die Gerichtsbarkeit übrigens fällt je nach Schwierigkeit unter die Fuchtel des jeweiligen Vorsitzenden. 
Bsp.: Will ein Zwerg seine Werkstatt innerhalb des Clangebietes erweitern, muss er den Thain fragen. Möchte aber ein Clan sein Gebiet erweitern, muss er sich an den König selbst wenden. Und wenn der Lausbub der Oma den Kuchen vom Fensterbrett gestohlen hat, dann darf ihm das Familienoberhaupt den Hintern versohlen (bzw. seinen Adjutant, also der Vater des Bengels^^)
Das ist aber lediglich eine Variation. In anderen Bingen mag die Priesterschaft die Oberste Instanz sein, oder generell kleinere Abweichungen von der „Regel“ geben.

d) Ahnen und Götter Kult

Für Zwerge sind ihre Ahnen heilig. Immer wieder wird er sich bei allen Möglichen (und auch Unmöglichen) Gelegenheiten auf sie und seinen Stammbaum berufen. Auch wird er sich hüten, etwas zu tun, dass in den Augen seiner Ahnen unehrenhaft wäre.
Und ebenso verhält es sich mit den Göttern. Gerne stürzt sich ein Zwerg mit einem frommen Spruch auf den Lippen in die Schlacht und wird auch für seinen Gott streiten. Dies sicherlich mag sich vom einen zum anderen Zwerg auch unterscheiden, jedoch im Wesentlich trifft das auf alle zu.